BSC Fussball
Voll im Soll
Die Saaser Trainer
(von links: Trainer BSC I Armin Eck, Abteilungsleiter Martin Scholti, Torwarttrainer Daniel Wittenbeck, Trainer BSC II Stefan Ruscher)
Voll im Soll!
...so ist die einhellige Meinung der Verantwortlichen beider Herrenmannschaften nach Abschluss des Jahres 2011. Rückblickend möchten wir die Serie 2010/2011 noch einmal in das Gedächtnis rufen, um so das Jahr 2011 ganzheitlich betrachten zu können.
In das Spieljahr 2011 startete die erste Mannschaft fulminant und stets siegreich, welches mit dem Erreichen des 3. Platzes in der Bezirksoberliga einen krönenden Abschluss fand.
Im Gegensatz zur „Ersten“, war die „Zweite“ Garnitur etwas in das Hintertreffen geraten und man kämpfte mühsam gegen den Abstieg. Nach dem Abgang des ehemaligen Übungsleiters Rainer Hohenberger kam nicht nur ein altbekannter „Sooser“ auf den Lerchenbühl zurück, sondern mit ihm auch der Erfolg und die „Zweite“ sicherte sich im Endspurt den Verbleib in der Kreisliga 2.
Nun zur Saison 2011/2012.
Die „Zweite“ ist zwar mit einer Auftaktniederlage gegen den SV Bavaria Waischenfeld gestartet, aber man akklimatisierte sich schnell und konnte sich mit guten Ergebnissen gegen teils Spitzenteams im oberen Mittelfeld etablieren. Nach den beiden verdienten Siegen gegen den TSV Bindlach (4:0) und dem SV Hummeltal (0:2) klopfte man sogar an den Aufstiegsrängen kräftig an. Allerdings fehlte in manchen Spiel die Routine und die gewisse Arroganz einer Spitzenmannschaft folglich gingen einige unnötige Spiele verloren. „Die Konstanz ist unser größtes Manko“, stellt Trainer Stefan Ruscher fest, aber mit der Zeit und der nötigen Routine kommt das auch noch in die junge „Sooser Zweite“, die super ergänzt wird mit Spielern der „Ersten“, wie Ruscher die Zusammenarbeit mit dem Coach der „Ersten“ Armin Eck treffender nicht beschreiben könnte. „Es ist schön zu sehen, dass jeder weiß, welche Rolle er im Konzert des Kaders spielt und man sich gegenseitig unterstützt und immer in die gleiche Richtung schaut, nämlich nach vorn.“ stellt auch Spielleiter Martin Scholti fest.
Mit sage und schreibe 7 Siegen in Folge und somit auch die verdiente Führung in der Bezirksoberliga startete die „Erste“ in diese letzte Bezirksoberligasaison. Die Hinserie war ein wahrer Siegeszug der Mannschaft, bei lediglich 2 Niederlagen und 2 Unentschieden gegenüber 11 Siegen ging man als Herbstmeister und Ligaprimus in die Rückrunde, welche man mit einem 2:2 in Kasendorf, bei dem erwartet unangenehmen Gegner, startete.
In dem Spitzenspiel gegen den FC Vorwärts Röslau daheim trennte man sich 0:0 unentschieden, bevor es zu den beiden Stadtderbys ging.
Für viel Aufregung sorgte das erste Stadtderby gegen die Reserve der SpVgg Bayreuth. Dieses Spiel auf einem unwürdigem Geläuf ging mit 2:1 unverdient verloren. Der Schiedsrichter hatte an diesem schönen Herbsttag nicht seinen besten Einstand gegeben und lag bei jeder spielentscheidenden Situation falsch.
Es folgte das zweite Derby innerhalb einer Woche und somit gesehen das sportliche Ende des Jahres 2011. Es war ein Ende, welches so kurz vor Weihnachten nicht auf der Wunschliste der Verantwortlichen stand. Mit einer derben 0:4 Heimklatsche zog man verdient den kürzeren, gegen einen, an diesem Tag hochmotivierten Gast von der Prellmühle.
„Aber diese Niederlage hat seine Wirkung nicht verfehlt und man geht mit einer Aufgabe in die Winterpause, der sich alle stellen müssen, nämlich die richtigen Schlüsse aus dieser Niederlage zu ziehen“, zieht Trainer Armin Eck sein Resümee für die Winterpause. Betrachtet man den Stand beider Mannschaften, die „Zweite“ im gesicherten Mittelfeld, mit Blick nach oben und die „Erste“ mit dem 5. Tabellenplatz und 8 Punkten Vorsprung auf Platz 7, so sind wir doch mehr als im Soll und können uns konzentriert und zielgerichtet auf die Rückrunde vorbereiten“, stellen alle Trainer fest.
„Wie wir trainieren, auf diesem Niveau, mit dieser Bereitschaft , die Motivation der Spieler (Trainingsdurchschnitt über 20), sogar mit manchmal 4 Torleuten, die von Torwarttrainer Daniel Wittenbeck exzellent vorbereitet werden, so etwas habe ich der Saas noch nie gesehen“, zeigt sich Abteilungsleiter Martin Scholti mehr als zufrieden. Klar hätte der Jahresabschluss optimaler verlaufen können, aber wenn wir im neuen Jahr dann so schnell als möglich den Klassenverbleib der „Zweiten“ geschafft haben und am Ende die „Erste“ auf Platz 1 bis Platz 6 steht, dann sind wir mehr als voll im Soll. Voll im Soll









